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Als verantwortungsvolle Deckrüdenbesitzerin bin ich Mitglied in einem der FCI und dem VDH angeschlossenen Zuchtverband, der Deutschen Züchtergemeinschaft Rhodesian Ridgeback (DZRR)

ZUCHT BEDEUTET AUSLESE

Diese fängt schon bei Der Verpparung der Elterntiere an.

Gesundhet: frei von HD/ ED/ OCD/ Schilddrüsen,-und Herzerkrankungen.

Wesensfestigkeit: ein klarer Kopf mit einer gewissen Nervenstärke und Gelassenheit

Exterieur: Fließendes Gangwerk mit kräftigem Schub, Knochenstärke und ein tolelr Kopf mit ausdrucksstarkem Gesicht

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Rasseportrait

Das Rasseportrait des Rhodesian Ridgeback

Der Rhodesian Ridgeback ist ein spätreifer Hund und erst im Alter von zwei bis drei Jahren körperlich und seelisch voll entwickelt, dafür aber sehr lange lernfähig.

In den letzten Jahrzehnten erfreut er sich auch immer mehr an Popularität in Deutschland.

Auch hier kann ich ausschließlich empfehlen, nur einen Rhodesian Ridgeback zu kaufen, wenn der Züchter dem DZRR und somit dem VDH zugehörig ist.

Bei der Erziehung im Welpenalter beginnend ist Einfühlungsvermögen und viel Liebe oberstes Gesetz.

Man muss bereit sein, diesen Hund als Partner zu akzeptieren. Dann wird man erstaunt sein, zu welchen Fähigkeiten dieser Hund in der Lage ist. Er scheint über einen sechsten Sinn für Gefahr zu verfügen.

Eine Abrichtung nach herkömmlichen Methoden, womöglich unter Zwang, birgt die Gefahr, dass der Hund die Leistung völlig verweigert. Er ist niemals mannscharf!

Der RR bringt höchste Leistung aus Liebe zu seinem Herrn auch bei der Jagd, dabei wird er niemals wildern oder „auf eigene Faust“ jagen. Dieses sollte vorher jedem klar sein, bevor Sie einen Rhodesian Ridgeback erwägen zu kaufen.

Der RR ist ein Familienhund. Er braucht dringend den engen Anschluss an die Familie um sozial nicht zu verkümmern und um zu wissen, für wen er da ist und wen er beschützen kann.

In Deutschland wurde im Jahre 1973 gezielt mit der Zucht begonnen.

Diese Ridgebacks wurden in das DSaZB (Deutsches Sammelzuchtbuch) beim VDH eingetragen und konnten schon eine lange Ahnenreihe nachweisen.

Heute ist die Rasse weit verbreitet und erfreut sich grosser Beliebtheit.

Die Zucht wird von verantwortungsbewussten Züchtern getragen, die sich u.a. in der Deutschen Züchtergemeinschaft e.V. (DZRR) zusammengeschlossen haben und streng darauf bedacht sind, die Ursprünglichkeit dieses wertvollen Hundes und damit dem Menschen einen wunderbaren Kameraden zu erhalten.

Der Rhodesian Ridgeback als Familienhund

Zählt der Rhodesian Rigeback zu den „kinderlieben“ Rassen?

Vorweg bemerkt: Prinzipiell ist der Rhodesian Ridgeback ein sehr guter Familienhund. Aber Toleranz im Umgang mit kleinen Kindern ist keinem Hund angeboren, sondern muß erst durch Umgang und Gewöhnung erworben werden.

Hier sind Sie, lieber Hundefreund, in doppelter Hinsicht gefordert. Zum einen müssen Sie Ihren Welpen und jungem Hund ausreichend Gelegenheit geben sich mit Ihren Kindern zu beschäftigen, zum anderen müssen Sie Ihren Kindern einen verantwortungsvollen Umgang mit den Hunden erlernen.

Ein Hund, auch wenn er noch so süß und knuffig ist, ist kein Spielzeug, das grenzenlos beschmust werden kann. Hier hilft die sorgfältige Aufsicht durch die Erwachsenen. Besonders bei Kleinkindern muß der Hund vor dem manchmal etwas groben Erkundungsdrang der Kinder geschützt werden.

Bei älteren Kindern ist es häufig so daß sie den Hund dominieren und vorführen möchten. Solange dies im Spiel geschieht und Ihr Hund ab und zu ein Leckerli von dem Kind bekommt ist dagegen nichts einzuwenden. Kritisch wird es aber, wenn das Kind ernsthaften Gehorsam von dem Hund verlangt. Der Rhodesian Rigeback ist ein Hund mit einer sehr hohen sozialen Intelligenz. Er nimmt sehr wohl wahr, dass Kinder menschliche Jungtiere sind, die ihm – dem erwachsenen Hund gegenüber – nicht weisungsbefugt sind. Wenn Sie als Rudelführer das „menschliche Jungtier“ nicht zu vernünftigem Verhalten erziehen, wird diese Aufgabe der Hund übernehmen

 

Ein treuer Begleiter

Der Ridgeback ist ein großer und sportlicher Hund mit hohem Intellekt.

Unterfordern ihn Aufgaben oder erkennt er keinen Sinn in ihnen, besteht die Gefahr, dass der clevere Vierbeiner die Lust verliert und nichts mehr macht. Damit muss der Halter leben können.

Einige Vertreter der Rasse sind außerdem äußert wasserscheu und frieren im Winter. Durch das fehlende Unterfell benötigt der Ridgeback bei strengen Wintern einen Mantel.

Die Hunde lieben es, ausgiebig im Schnee oder Sand zu toben.

Durch die sportliche Statur eignen sich die Hunde für viele Sportarten.

Durch das schnelle Wachstum muss bei der Wahl der Sportart auf die Gesundheit der Gelenke geachtet werden. Ist der Hund ausgewachsen und die Gelenke frei von HD, sind Sportarten wie Agility,CaniCross,Bikejöring oder Ähnliches kein Problem für den Ridgeback.  

 

Der sechste Sinn

Es ranken sich viele Klischees um den Ridgeback. Eines davon, nämlich der berüchtigte sechste Sinn der Hunde hat einen wahren Kern. Ridgebacks haben ein feines Gespür für Gefahren, schätzen diese selbstständig ein und reagieren eigenständig. Nicht immer richtig, aber sie reagieren. Dieser Instinkt hat Ihnen damals bei der Großwildjagt das Leben gerettet. Insgesamt sind sie eher vorsichtige Hunde, die neuen Menschen und Fremden gegenüber eher skeptisch sind. Ist das Vertrauen erst mal gewonnen, steht einem ein treuer Freund zur Seite. Er reagiert auch auf kleine Gefühlsregungen und spendet mit seiner einfühlsamen Art Trost. Wer sich mit den Eigenheiten der Rasse arrangiert, profitiert von einem tollen Freund in allen Lebenslagen.

Ursprung der Rasse

Die Existenz von Hunden mit einem Rückenstreifen ist für einen langen Zeitraum belegt.

Bereits in Erzählungen der alten Ägypter und Phoenizier werden Hunde mit einer seltsamen Haarformation auf dem Rücken beschrieben und sind auf zahlreichen Abbildungen erkennbar.

Erste schriftliche Erwähnung fand man in den Berichten portugiesischer Afrikareisender von 1480, die einen „kleinen“ (50 cm), häßlichen, hyänenähnlichen“ Hund mit einer seltsamen Haarbildung auf ihren Rücken, bei der sich die Haare nach vorne neigten, als das einzige Haustier der Ureinwohner beschrieben. Desweiteren befanden sie diese Hunde als überaus treu und brauchbar.

Weitere zuverlässige Quellen, Berichte und Abbildungen weisen bereits 1505 auf die südafrikanischen Hunde der Hottentotten hin, die sich durch einen Ridge auszeichneten.

Auch die im 17. Jahrhundert das Kap erreichenden weißen Siedler berichteten von den Hunden der Eingeborenen mit dem Rückenkamm und bewunderten deren Mut vor den Raubtieren.

Schnell stellten sie fest, daß diese Hunde unter den dortigen Umweltverhältnissen den aus Europa mitgebrachten Hunden weit überlegen waren. So übernahmen sie diese „Hottentotten-Hunde“ und nutzten sie für ihre Belange.

Aus Vermischungen mit den aus Europa mitgebrachten Hunden entstand in der Mitte des 19. Jahrhunderts ein südafrikanischer Hund, der ähnlich zäh und ausdauernd wie die ursprünglichen Hottentotten-Hunde, aber viel größer war. Diese Hunde waren meist einfarbig rot oder gestromt und viele von ihnen besaßen einen Ridge! Von den weißen Siedlern wurden diese Hunde bei der Jagd, aber auch als Wächter auf ihren Farmen eingesetzt.

Das 1857 erschienene Werk David Livingstones („Missionary Travels in South Africa“) bildet eine Jagdszene ab, in deren Vordergrund ein Hund mit einem deutlichen Ridge zu erkennen ist.

Eine „Zucht“ im modernen Sinne gab es zu dieser Zeit noch nicht, allein der Gebrauchswert der Hunde bestimmte ihre äußere Gestalt.

So alt der Ursprung des Rassekennzeichens, der Ridge, ist, so jung ist die Rasse Rhodesian Ridgeback.

Der Rhodesian Ridgeback wird bei uns auch „Löwenhund“ genannt, weil er in seiner Heimat zur Jagd auf Löwen verwendet wurde.

Die Aufgabe der in der Meute jagenden Hunde bestand darin den Löwen aufzuspüren, zu stellen und durch Ablenkungsmanöver wie Umkreisen und Scheinangriffe so lange am Ausbrechen zu hindern, bis der Jäger zur Stelle war und den Löwen erlegen konnte. Niemals haben diese Hunde mit Löwen gekämpft. Wer nicht schnell und wendig genug war um den Angriffen der Katze auszuweichen, wurde ein Opfer der natürlichen Selektion.

Diese äußerst wirkungsvolle Auslese bestimmte nicht nur das Äußere des Hundes, sondern auch seine wesentlichen Charakterzüge, die sich bis zum heutigen Tag erhalten haben.

1879 brachte der Missionar Charles Helm zwei Ridgehunde aus Swellendam vom Kap nach Südrhodesien, dem heutigen Zimbabwe, wo der Farmer und bekannte Großwildjäger Cornelius van Rooyen auf diese Hunde aufmerksam wurde.

Er setzte diese Hunde bei der Jagd ein und war von ihren besonderen Fähigkeiten beeindruckt.

Er kreuzte zwei von ihnen mit Deutschen Doggen und verschiedenen Jagdhunden europäischer Herkunft. Viele andere Jäger wollten auch solche Hunde besitzen und die „Zucht“ nahm immer größere Ausmaße an.

Leider wurde niemals genau belegt welche Rassen noch in die Ridgehunde eingekreutzt wurden, vermutlich Bloodhound, Pointer und Retriever.

Um 1900 waren in Rhodesien die Hunde mit Rückenkamm weithin als „Lion-Dogs“ oder „van Royen-Dogs“ bekannt.

Die erste planmäßige Zucht führte Francis Richard Barnes in Bulawayo (SW-Rhodesien) ab 1915 unter dem Zwingernamen „Eskdale“ durch.

1922 wurde ebenfalls in Bulawayo durch die Initiative von Barnes der „Rhodesian Ridgeback Club“ gegründet.

Noch im gleichen Jahr erarbeitet Barnes gemeinsam mit C.H. Edmonds und B.W. Durham den ersten Rassestandard für den Rhodesian Ridgeback.

Vorbild für diesen Standard ist weitgehend der des damaligen Dalmatiners gewesen.

1924 wurde die Rasse „Rhodesian Ridgeback“ von der Kennel Union South Africa (KUSA) anerkannt und galt bis vor wenigen Jahren als einzige anerkannte südafrikanische Hunderasse.

1974, genau 50 Jahre nach der Anerkennung der Rasse, fiel in Deuschland der erste Wurf mit nachgewiesener Abstammung (Züchterin Anne Müller, Helves

 

Quelle: www.dzrr.de         Quelle: www.ridgi-pad.de